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Testgeräte

Jeder Gerätetyp hat eigene Vor- und Nachteile. Wähle den Typ des Testgeräts passend zu deinen Anforderungen.

Einige Beispiele:

• Ein großes Testerteam könnte Cloud-Geräte wählen, da der Austausch physischer Geräte schwierig sein kann.

• Bei Apps, die stark von der Hardware abhängen, solltest du auf einem physischen Gerät testen.

• Für Performancetests könntest du einen Emulator oder Simulator wählen, da diese eine Echtzeitverbindung und eine einfache Systemanalyse ermöglichen.

AndroidiOS
Physisches Gerät+ schnelle Ausführung
+ unbegrenzte Ausführungsminuten
+ einfache Einrichtung
+ schnelle Ausführung
+ unbegrenzte Ausführungsminuten
- iOS-Connector muss in die App integriert werden
- IDB muss auf deinem System installiert sein
- Zurücksetzen der App-Daten funktioniert nicht
- Automatisches Akzeptieren von Berechtigungen funktioniert nicht
Simulator+ einfach im Team zu verwenden
+ unbegrenzte Ausführungsminuten
- muss auf deinem lokalen System eingerichtet werden
+ einfach im Team zu verwenden
+ unbegrenzte Ausführungsminuten
- iOS-Connector muss in die App integriert werden
Cloud-Gerät BETA+ sehr einfache Einrichtung
+ sehr einfach im Team zu verwenden
- langsame Ausführung
- begrenzte Testminuten
- adb- oder idb-Befehle können nicht ausgeführt werden

Im Gegensatz zu einem physischen Gerät ist ein virtuelles Testgerät eine Software, die die meisten wichtigen Elemente eines echten Smartphones simuliert. Da es einem Smartphone sehr ähnlich ist, können Tester damit Softwareanwendungen testen und einschätzen, wie diese auf dem ausgewählten echten Gerät funktionieren werden.

Obwohl virtuelle Testgeräte echte Geräte nachbilden können und kostengünstig sind, lassen sich echte Geräte aufgrund von Genauigkeits- und Zuverlässigkeitsproblemen nicht ersetzen.

Virtuelle Testtools gibt es in zwei Varianten:

  1. Emulatoren
  2. Simulatoren

Warum sollte ich ein virtuelles Gerät zum Testen verwenden?

Abschnitt mit dem Titel „Warum sollte ich ein virtuelles Gerät zum Testen verwenden?“

Wenn du Hardwarefunktionen wie Kamera oder GPS testen musst, sind Tests auf physischen Geräten die beste Möglichkeit.

Virtuelle Geräte haben jedoch ebenfalls Vorteile:

  • Keine Kabel, kein Ein- und Ausstecken und keine Probleme mit leeren Akkus

  • Einfacher mitzunehmen, kein zusätzliches Gewicht

  • Deutlich günstiger

  • Optimal für Testautomatisierung: Wenn du planst, deine Tests in der Cloud auszuführen, verwendest du lokal UND remote am besten dasselbe Gerät.

    Da du in der Cloud normalerweise keinen Zugriff auf physische Geräte hast (außer du betreibst einen eigenen Server mit angeschlossenen echten Geräten), erstellst du deine Tests am besten ebenfalls mit einem virtuellen Gerät.

Was ist der Unterschied zwischen einem Emulator und einem Simulator?

Abschnitt mit dem Titel „Was ist der Unterschied zwischen einem Emulator und einem Simulator?“

Der Unterschied ist eher theoretisch und für Tests kaum relevant. Wissenswert ist jedoch: Das standardmäßige virtuelle Gerät für Android ist ein Emulator, während das standardmäßige virtuelle Gerät für iOS oft als „Simulator“ bezeichnet wird.

Etwas theoretischer betrachtet:

Binärübersetzung macht Emulatoren aufgrund der Latenz langsamer. Simulatoren sind schneller, da keine Binärübersetzung stattfindet.

Wie installiere ich einen Android-Emulator auf meinem Rechner?

Abschnitt mit dem Titel „Wie installiere ich einen Android-Emulator auf meinem Rechner?“

Am einfachsten geht das, indem du Android Studio herunterlädst und damit deine AVDs (= „Android Virtual Device“) herunterlädst, konfigurierst und startest. Wenn du Speicherplatz sparen möchtest oder lieber die Befehlszeile verwendest, gibt es auch eine andere (etwas kompliziertere) Möglichkeit, Emulatoren ohne Android Studio zu installieren.

So erstellst du dein virtuelles Gerät am einfachsten:

  1. Download Android Studio
  2. Starte es
  3. Du musst kein neues Projekt erstellen. Du kannst den AVD-Manager direkt starten:

4. Erstelle virtuelle Geräte, indem du auf „Create device“ klickst

Liste virtueller Android-Geräte 5. Starte den Emulator, indem du in der entsprechenden Zeile auf das grüne „Play-Symbol“ klickst. 6. Repeato erkennt den Emulator automatisch (sobald er gestartet ist) und listet ihn als verfügbares Testgerät auf

Wenn Probleme auftreten: Sieh bitte nach unter Originaldokumentation zur Verwaltung von AVDs.

Achtung: iOS-Simulatoren sind nur für Mac-OS-Nutzer verfügbar. Warum? Weil Xcode nur für Mac OS verfügbar ist.

  1. Xcode installieren:

Suche nach Xcode im Mac App Store und klicke anschließend auf „Installieren“ (oder auf „Aktualisieren“, falls Xcode bereits installiert ist). Wenn kein Upgrade möglich ist, ist dein Betriebssystem möglicherweise veraltet. Installiere sicherheitshalber am besten die neueste Version deines Betriebssystems und aktualisiere anschließend Xcode. 2. Befehlszeilentools installieren:

Starte Xcode und wähle im Xcode-Menü „Preferences …“ (oder drücke Cmd ⌘ + „,“). Öffne den Bereich „Locations“ und installiere die Tools, indem du im Dropdown-Menü „Command Line Tools“ die neueste Version auswählst. 3. **Simulator starten:**Auch ohne den Quellcode deiner App zu öffnen, lässt sich der Simulator einfach über Xcode starten:

Simulator für die Testautomatisierung über Xcode starten

Welche Unterschiede gibt es beim Testen zwischen echten Geräten und iOS-Simulatoren?

Abschnitt mit dem Titel „Was sind die Unterschiede zwischen echten Geräten und iOS-Simulatoren beim Testen?“

Für Performance-Tests bei Verarbeitung, Grafik oder Netzwerk müssen Tests auf **echter Hardware** ausgeführt werden: Der Simulator ist eine Mac-Anwendung, die CPU, Arbeitsspeicher und Netzwerkverbindung des Desktop-Computers nutzt. Daher lassen sich die Performance, Speichernutzung und Netzwerkgeschwindigkeit einer iOS-App mit dem Simulator nicht präzise testen. Ergebnisse von Performance-Tests im Simulator sollten nur zum Vergleich relativer Unterschiede in der App-Funktionalität verwendet werden.

Wenn Ergebnisse aus der Praxis benötigt werden, sollten Nutzertests auf echter Hardware durchgeführt werden

Die Testautomatisierung auf physischen iOS-Geräten ist deutlich eingeschränkter als im Simulator. Grund dafür sind die von Apple implementierten Sicherheitsbeschränkungen. Viele Aktionen, etwa das Klicken auf Systemdialoge, sind auf physischen iOS-Geräten schlicht nicht möglich. Deshalb empfehlen wir für iOS dringend, deine App mit dem Simulator zu automatisieren.

  • Bei der Verwendung von Mauszeiger und Tastatur interagieren Nutzer anders als bei der Bedienung mit den Fingern unter iOS, watchOS oder tvOS oder bei Verwendung des fokusbasierten Modells.
  • Der Simulator hält Hintergrund-Apps und -Prozesse unter iOS 11 und höher, tvOS 11 und höher sowie watchOS 4 und höher an. Der angehaltene Prozess kann jedoch über den Debugger fortgesetzt werden.
  • Die Auflösung oder Pixelanzahl pro Punkt kann sich zwischen Gerät und Mac unterscheiden. Dadurch können insbesondere kleinere Schriftarten und Bilder ausgefranst erscheinen.
  • Text und Grafiken können schärfer erscheinen, wenn das Simulatorfenster vergrößert wird.
  • Der Farbraum des Mac-Bildschirms kann variieren, was zu falschen Farben führen kann.

Die folgende Hardware wird im Simulator nicht unterstützt:

  • Umgebungslichtsensor
  • Audioeingabe, außer zur Nutzung von Siri über „Hardware > Siri“.
  • Barometer
  • Bluetooth
  • Kamera
  • Bewegungsunterstützung (Beschleunigungssensor und Gyroskop)
  • Ausnahmebehandlung für Tests | Repeato-Dokumentation
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